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1. Die Offensivwaffen

In der Vergangenheit wurden natürlich Tausende verschiedener Waffen benutzt. Die meisten unterscheiden sich jedoch nur unwesentlich von den Standardtypen. Eine Streitaxt mag eine kunstvoll geschwungene Klinge, einen nietenbesetzten Schaft und vier widerhakenbesetzte Zacken gegenüber dem Klingenblatt besitzen, aber sie bleibt eine Streitaxt, und sie wird sich auch weitgehend wie jede andere Streitaxt benutzen lassen.

Solche Stilunterschiede sind nichts als die Signatur des Herstellers und ein Statussymbol für den Besitzer. Deshalb wird auf verschiedene Versionen derselben Grundwaffe nur dann eingegangen, wenn diese Unterschiede historisch bedeutsam sind oder sich ihre Modifikationen tatsächlich auch auf die Eigenschaften der Waffe im Kampf auswirken.

Auch wenn die Beschäftigung mit Fachtermini nicht immer sehr interessant ist, ist sie doch in der Waffenkunde unverzichtbar. Als kleiner Trost darf hier die Tatsache gelten, daß die Vokabeln, die Waffen und Rüstungen beschreiben, allesamt sehr anschaulich sind und durchaus sehr farbig beschreiben, welchem Zweck sie dienen. Außerdem sind diese Bezeichnungen oft von großem Alter und waren schon in Gebrauch, als die jeweilige Waffe noch benutzt wurde. Das sollte jeder bedenken, der sich für mittelalterliche Waffen interessiert, ihre künstlerische und handwerkliche Schönheit sieht, und sie nicht nur als Mordinstrumente betrachtet.

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o Die mittelalterlichen Waffen
o 1. Die Offensivwaffen
   o 1.1. Die Nahkampfwaffen
   o 1.2. Die Fernwaffen
o 2. Die Defensivwaffen
o 3. Die Schmiedekunst
o Gesamtinhalt


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